Whisky aus Holland ist sicherlich relativ neu in der reichen Geschichte von beispielweise irischem Whiskey oder Whisky aus Schottland, aber angesichts der jahrhundertelangen Destilliererfahrung in den Niederlanden, war auch der Whisky zu erwarten. Hier fertigt man ausgezeichneten Whisky, der ganz sicher mit dem anderer Länder mithalten kann.
Die moderne englische Whiskeyproduktion begann erst in den letzten Jahrzehnten wieder aufzuleben, nachdem sie seit dem 19.Jahrhundert nahezu verschwunden war. Englischer Whisky zeichnet sich oft durch eine Vielfalt von Geschmacksprofilen aus, von rauchig und torfig bis hin zu fruchtig und würzig.
Dänischer Whisky steht für die charakteristische Schlichtheit und Qualität, die Dänemark auszeichnen. Mit einem klaren Fokus auf Reinheit und Eleganz bietet dieser Whisky ein Geschmackserlebnis, das die ruhige und ausgeglichene Lebensart des Landes widerspiegelt.
Frankreichs Geschichte und Kultur sind enger mit Whisky verknüpft, als man denkt. Durch die Auld Alliance gibt es noch heute viele Verbindungen zwischen Schottland und Frankreich. Frankreich zählt außerdem zum Rekordhalter in Sachen Scotch Whisky Importe weltweit. Die Franzosen lieben ihren Scotch! Dass sich Frankreich auf Genuss versteht, kann wohl niemand bezweifeln und an Know-how für Destillation mangelt es auch nicht. Ob Calvados, Cognac oder Armagnac, fast jede Region Frankreichs hat ihr eigenes Destillat.
Indien ist größte Whiskynation in Bezug auf Produktionsvolumen, wobei nur ein kleiner Teil aus traditionellem Malt Whisky besteht. Die meisten destillierten Spirituosen, die in Indien als "Whisky" bezeichnet werden, würden in Europa eher als Rum durchgehen.
Aber der Single Malt, der aus Indien bisher das Abendland erreicht hat, erfreut sich einer wachsende Fangemeinde - dank grandioser Abfüllungen, beispielsweise von Paul John oder Amrut.
Preisgekrönter Whisky aus dem gelobten Land. Vor ein paar Jahren hätte das noch niemand für möglich gehalten. Feucht-warmes Mittelmeerklima, heiße Sommer und was die Produkte des Landes betrifft doch eher für Avocados, Olivenöl und Erdnüsse bekannt.
Doch die ambitionierten Israelis haben sich mit Starthilfe von Dr. Jim Swan in kürzester Zeit zu einer anerkannten Brennerei entwickelt, die mit ihrem Whisky und Fassmanagement beachtliche aromatische Ergebnisse erzielt.
Ein kleines Land mit 6 Millionen Menschen auf der Britischen Insel: Wales ist eigentlich eher für den Goldbergbau bekannt als für goldene Flüssigkeit im Glas. Whisky brennen ist neu im Land mit dem Drachen und es gibt bisher erst eine Whisky Destillerie: Penderyn.
Diese ist dafür umso interessanter, da sie mit einer aussergewöhnlichen Brennblase einen ebenso aussergewöhnlichen, wie auch mehrfach ausgezeichneten Whisky macht. – Ja dann, zum Wohl oder „iechyd da“ wie man in Wales sagt.
Deutschland mausert sich zum international anerkannten Whiskyland. Es gibt noch viele Destillerien, die sich nebem dem traditionellen Obstbrand im Nebengeschäft mit der Produktion des "Uisge Beatha" befassen. Aber längst gibt es auch viele reine Whisky-Destillerien, die nach schottischem Vorbild oder nach ganz eigenen Methoden begeisternde Abfüllungen herausbringen.
Seit mehr als 500 Jahren wird in Schottland Whisky gebrannt. Kein anderes Land wird so sehr mit seinem Nationalgetränk in Verbindung gebracht, wie die Schotten und ihr Wasser des Lebens.
Mit über 140 aktiven Brennereien und einer spektakulären Bandbreite an geschmacklich unterschiedlichen Whiskyvarianten ist Schottland immer noch ungeschlagen ganz vorne in der Gunst der Whiskygenießer.
Die Traditionen von amerikanischem Bourbon, Rye, ja sogar Single Malt und anderen Whiskey-Varianten gehen - wie bei den Schotten - bis auf das 18. Jahrhundert zurück und haben Ihre Wurzeln in Europa.
Die Renaissance amerikanischen Whisk(e)y ist unter anderem Diskussions-Thema auf der Konferenz. Darüber hinaus hat Amerika hat eine florierende Craft-Destiller Szene mit wunderbaren Abfüllungen, die die Fachwelt begeistern.
Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis ein bereits whisky-affines Land die eigene Produktion startet. Das tropische Klima ist für die Ausbeute in den Fässern nicht unbedingt ideal und fordert einen hohen Angel´s Share.
Aber die Schnelligkeit und die Findigkeit, mit der taiwanesische Whisky-Destillerien an die Produktion herangehen, haben uns Meisterwerke wie z.B. die Abfüllungen von Kavalan oder neuerdings auch Nantou beschert.
Wenn es nach den Iren geht, steht die Wiege des Whiskey in Irland. Das sehen die Schotten zwar anders, aber eins steht fest – Irland wie auch das keltischen Schwesterland Schottland sind die ältesten Whiskynationen.
Der irische Whisky ist für seine Weichheit bekannt und seine Potstill-Tradition ist legendär. Seine 3fach Destillation wurde sogar vom Nachbarland adaptiert, um den charakterstarken schottischen Single Malt etwas sanfter werden zu lassen. Die Iren wiederum setzen nun auf Veränderung mit zahlreichen neuen Brennereien und neuem Stil.